Laut einer Umfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen sparen nur noch 33% der Deutschen für ein Eigenheim.
Noch im Frühjahr waren es 43,5%, also ein Drittel mehr! Der stärkste Rückgang seit Frühjahr 2008, so die Privaten Bausparkassen.
Wie kommt’s? Viele Deutsche haben einfach aufgegeben. Die Kosten sind extrem hoch und die Zinsen trotz Tendenz nach unten ebenfalls.
Und wenn es um Kosten geht, spielt da auch der Fachkräftemangel mit rein.
Denn was ist ein großer Kostenblock beim Haus? Richtig, Fachkräfte. Zum Beispiel die Handwerker:innen und Bauarbeiter:innen, welche das Haus (oder die Wohnung) tatsächlich entstehen lassen.
Mangelt es an diesen, verzögert sich jedes Projekt und wird teurer.
Und das kriegen (zukünftige) Eigentumsbauer richtig gut zu spüren.
Wären die Baukosten nicht so hoch, würden auch die hohen Zinsen deutlich weniger ins Gewicht fallen, denn die beziehen sich ja auf die Summe, die nicht “bar” beglichen, sondern gegenfinanziert wird.
Also: Wer von der eigenen Immobilie träumt, sollte im ersten Schritt davon träumen, dass wir in Deutschland bitte einmal etwas gegen den Fachkräftemangel unternehmen.
Dann muss auch gleich viel weniger geträumt werden, bevor Haus oder Wohnung zur Realität werden können.